Für den mobilen Einsatz von Notebooks sind leistungsstarke Speicherzellen beziehungsweise Akkus erforderlich. Nicht immer sind Verbraucher mit Leistung und Lebensdauer zufrieden, wodurch ein Akkuwechsel notwendig wird. Ein Notebook Akku lässt sich entweder gegen ein Originalteil des Herstellers oder aber durch einen baugleich gefertigten Akku von einem Drittanbieter austauschen.
Ein Notebook Akku kann bei nachlassender Leistung durch spezielle Softwareprogramme zum Teil wiederbelebt werden. Eine andere Möglichkeit ist die Reparatur eines nicht mehr funktionsfähigen und wiederbeschaffbaren Notebook Akkus. Hier wird lediglich das Innenleben eines Notebook Akkus ausgetauscht. Die original Gerätehülle bleibt dabei erhalten. Ein Notebook Akku wird in den Arten NiCd, NiMH und Lithium-Ion in Geräte eingebaut. Damit lassen sich Geräte je nach Akku-Typ (Speichervolumen) und Leistungsverbrauch drei bis 8 Stunden mobil betreiben. Doch bei vielen Notebooks lässt aus unterschiedlichsten Gründen die Leistungskraft des Notebook Akkus bereits nach wenigen Monaten nach. Besonders betroffen sind Discountgeräte, die mit Billig-Akkus oder zu niedrig dimensionierten Akkus ausgestattet sind.
Oftmals wird ein neu gekaufter Notebook Akku nur teilaufgeladen geliefert. Die Ladekapazität liegt zwischen 20 und 70 Prozent. Vor der ersten Inbetriebnahme muss der Akku vollständig aufgeladen werden. Bis zum Erreichen der vollen Leistungen können auch mehrere Ladevorgänge notwendig sein. Moderne Lithium-Ion-Akkus halten mindestens zwei bis drei Jahre. Ein Altern lässt sich nicht aufhalten. Ungefähr 1.000 Lade- und Entladezyklen verkraftet ein Lithium-Ion-Akku. In Abhängigkeit von Akkubeschaffenheit und Nutzungsgewohnheiten kann es bei der Nutzungsdauer auch größere Abweichungen geben. Nutzer von Notebooks können sich mit speziellen Software-Tools jederzeit den Abnutzungszustand des Akkus anzeigen lassen. Das Tool wertet dabei die vom Hersteller angegebene Kapazität mit der derzeit noch verfügbaren aus. Zur Pflege von Notebook Akkus gehört ein regelmäßiges Laden und Entladen. Einmal im Monat sollten Notebooks im Batteriebetrieb so lange laufen, bis die Energieverwaltung die Ruhestellung einschaltet. Danach erfolgt ein kompletter Ladevorgang.
Beim Kauf eines Notebook Akkus (Lithium-Ion) darf man bei einem mit einem gesicherten Spannungsbereich (meist 5,5 Volt bis 24 Volt) ausgestatteten Gerät in der Regel sicher sein, alle Speichermodelle mit einer Spannung zwischen 10,8 Volt und 14,8 Volt verwenden zu können. Voltwerte steigen mit dem erhöhten Laden an. Ein Verbrauch reduziert sie hingegen. Hersteller von Notebooks und Zubehör halten nur für eine bestimmte Zeit Ersatzteile in ausreichenden Mengen bereit. Danach müsste ein defekter Notebook Akku in einer Fachwerkstatt repariert werden. In der Werkstatt wird das verschweißte Plastikgehäuse geöffnet und die Elektronik überprüft. Die Akkuzellen werden durch funktionsgleiche ersetzt. Die Gehäusestabilität leidet meist etwas aufgrund der unvermeidlichen Öffnungs- und Klebespuren.
