Das Notebook: Laptop und Netbook

Notebook, Laptop, Netbook: wer heutzutage einen tragbaren Computer kaufen möchte, findet sich in einem Begriffsdschungel wieder.

Laptop, Netbook, Tablet, Smartphone – eigentlich alles Notebooks

Laptop, Netbook, Tablet, Smartphone – eigentlich alles Notebooks

Grundsätzlich ist jeder tragbare Computer ein Notebook. Der Name verweist auf die Grundfunktion des Elektrogeräts: ein technisches Notizbuch, also ein Dateienspeicher, zu sein. Dabei kann es sich sowohl um große Laptops, kleinere Netbooks, die neueren Tablets und sogar die multifunktionellen Smartphones handeln. Inzwischen werden Notebooks allerdings nicht mehr nur zur temporären Speicherung von Arbeitsunterlagen genutzt. Sie sind Spielgerät und Kommunikator geworden, sie vernetzen an jedem Ort mit dem Rest der Welt.

Der Laptop ist ein Synonym für die aufklappbare, große Version des Notebooks. Es ist eine Neuschöpfung aus den englischen Wörtern lap, was Schoß bdeutet, und top, welcher die aufliegende Nutzung umschreibt. Der Begriff Laptop ist gebräuchlicher als der Begriff des Notebooks, vielen ist aber nicht klar, dass es sich dabei um ein und dasselbe Gerät handelt.

Das Netbook ist eine Unterkategorie des Notebooks oder Laptops. Ein Netbook ist kleiner und handlicher als der durchschnittliche tragbare Computer und deswegen gerade für sehr mobile Anwender attraktiv. Ursprünglich war es für die mobile Nutzung des Internets gedacht, weswegen üblicherweise WLAN integriert ist. Teilweise verfügt das Netbook auch über ein integriertes Mobil-Modem und wird gleich in Kombination mit einem Mobilfunkvertrag verkauft. Inzwischen gibt es schon subventionierte Angebote, die dem Modell des Vertrags mit “Gratishandy” nachempfunden sind.

Zuerst wurde das Netbook leistungsschwächer produziert, da es außer der Inernetnutzung keine Aufgaben erfüllen musste. Die Festplatte war meist kleiner und die Prozessoren schwächer. Dies hatte den Hintergrund, dass es Subnotebooks nicht finanziell ausbooten sollte. Da die Anwender dies jedoch nicht beachteten und die Netbooks lediglich als billigere, handlichere Notebooks sahen, wurden diese Standards angepasst. Heute verschwimmt die Grenze zwischen Subnotebooks und Netbooks. Netbooks sind inzwischen mit mehr als 2 GB RAM und einem hochauflösenden, leicht vergrößertem Display so leistungsstark, dass auch das Betriebssystem Windows 7 Home Premium darauf verwendet werden kann.
Allerdings gibt es außer der Leistung noch ein anderes Kriterium für die Wahl des Betriebssystems: So hatte noch die Vorgängerversion von Windows 7 Home Premium, Windows Vista, keinen Platz auf den Netbooks gefunden, da die Lizenzkosten den Preis des Geräts zu stark gesteigert hätten.
Viele Hersteller liefern ihre Netbooks aber mit modifizierten Linux-Systemen aus, da diese weniger Kapazitäten verbrauchen und den Preis nicht beeinflussen.

Das Netbook hat normalerweise ein kleineres Display als das Notebook, in der Regel beläuft sich diese Größe der Bilddiagonalen auf 7 bis 11,5 Zoll. Grundsätzlich ist kein optisches Laufwerk integriert, was bei Laptops in der Regel der Fall ist. Ein Touchscreen zur Bedienung des Computers findet sich äußerst selten. Der Standard zur Bedienung sind eine vollwertige QWERTZ-Tastatur und ein Touchpad.